Wo (ver)bleiben die Ideen?

Alle wertvollen Ideen aufzuschreiben, ist einer der Empfehlungen der HM. Um diese Empfehlung optimal anzuwenden, braucht es einen guten Überblick und eine selbst geschaffene Routine.

BV

9/18/20261 min read

two blue and red Sharpie pens
two blue and red Sharpie pens

Seine Ideen festzuhalten, immer dann, wenn sie kommen, ist ein wichtiger Schritt zum Erfolg. Ideen sind Gedanken, sie sind flüchtig, wenn sie nicht notiert oder gespeichert werden.

Wer die Empfehlung aus der HM befolgt, seine Ideen in einem Ideenspeicher (das können z.B. Blätter im Zeitplanbuch sein, die nur für diesen Zweck reserviert sind) festzuhalten , hat den ersten Schritt getan.

In der Praxis wird es für die meisten Hirt-Methodiker aber mehr als einen zentralen Ort zur Speicherung der eigenen Ideen geben. Hier einige Beispiele:

  • Ideen werden als Text oder als Sprachnachricht in einem Messenger gespeichert

  • es liegen auf dem Schreibtisch lose Zettel mit Ideen

  • Interessante Internetseiten werden im Browser auf dem Desktop-PC gespeichert

  • Interessante Internetseiten werden im Browser auf dem Smartphone gespeichert, der nicht mit dem Browser auf dem Desktop-PC synchronisiert ist

  • Fotos von Geschäften oder Plakaten sind in der Galerie des Smartphones gespeichert

  • Zeitungsartikel sind irgendwo aufbewahrt

Um diese verschiedensten Quellen für Ideen im Blick zu behalten, braucht es eine Routine. Ich empfehle, zunächst alle Orte und Medien aufzuschreiben, an denen die eigenen Ideen festgehalten werden. Dann werden diese Quellen in das persönliche Hirt-Programm aufgenommen. Dann werden - z.B. vierteljährlich - alle diese Quellen gesichtet.

Nebeneffekt: Diese Routine diszipliniert einen, bald nur noch wichtige Dinge zu notieren und zu speichern. Andernfalls kann alleine die Durchsicht der neuen Ideen der letzten 3 Monate zu einer sehr zeitaufwendigen Sache werden.