Vorgewählte Verhaltensweisen bestmöglich anwenden
Die HM empfiehlt, vorgewählte Verhaltensweisen festzulegen, um auf Ereignisse schneller und besser reagieren zu könne. Hier meine Tips, wie Sie die bestmöglichen Ergebnisse erzielen.
BV
10/8/20261 min read
Das Verfahren der vorgewählten Verhaltensweisen ist in Stufe 3 der HM beschrieben. Kerngedanke ist, dass bestimmte vorhersehbare Ereignisse oder Umstände besser bewältigt werden können, wenn man vorbereitet ist. Denn in der Situation selbst kann man durch "die Wucht" der Ereignisse nur noch eingeschränkt analytisch denken. Die Zeit fehlt, wir sind emotional beansprucht, kurz: Das Urteilsvermögen ist eingeschränkt, und wir treffen dann schlechte Entscheidungen.
Die HM empfiehlt, die vorgewählten Verhaltensweisen regelmäßig durchzulesen, damit sie im Unterbewusstsein verankert werden.
Doch wir brauchen dies nicht für alle vorgewählten Verhaltensweisen tun, wenn wir uns eines wichtigen Unterschiedes bewusst werden:
manche Ereignisse erfordern eine unmittelbare Entscheidung
manche Ereignisse lassen uns einen längeren Zeitraum (Stunden bis Tage) zur Entscheidung
Für die erste Kategorie (unmittelbare Entscheidung) ist es sicherlich hilfreich, wenn wir unsere vorgewählten Verhaltensweisen regelmäßig durchgehen. Mindestens alle 3 Monate, als Teil eines persönlichen Hirt-Programms.
Für die zweite Kategorie reicht es aus, wenn wir unsere vorgewählten Verhaltensweisen griffbereit zum Nachlesen haben.
Übrigens kann das Verfahren der vorgewählten Verhaltensweisen nicht nur reaktiv verstanden werden. Alles, was wir immer wieder einmal eigenständig einleiten, kann auch als eine vorgewählte Verhaltensweise verstanden werden. Darunter fallen zum Beispiel Checklisten für Dinge wie:
die jährliche Steuererklärung
das Koffer-Packen für den Jahresurlaub
Eigene Umzugs-Checklisten, für alle die regelmäßig umziehen (sei es berufsbedingt durch häufige Versetzungen oder als gewählter Lebensstil eines digitalen Nomaden)